Ehrenpreise für Pfälzer Wein- und Sektgüter

Die RV Bank Rhein-Haardt eG unterstützt den heimischen Weinbau

Mit zwei Großen Staatsehrenpreisen, 26 Staatsehrenpreisen und 14 Ehrenpreisen waren Weinbaubetriebe aus der Pfalz im Prämierungsjahr 2015/2016 wieder sehr erfolgreich. Bei der Prämierungsfeier am 2. Dezember 2016 im Saalbau von Neustadt an der Weinstraße standen die erfolgreichsten Betriebe und der hervorragende Wein-Jahrgang 2015 im Mittelpunkt. Mathias Geisert, Vorstand der RV Bank Rhein-Haardt eG, überreichte Ehrenpreis des Genossenschaftsverbandes an die Winzergenossenschaft Kallstadt eG. Der Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Ökonomierat Norbert Schindler MdB bedankte sich bei der RV Bank Rhein-Haardt eG, vertreten durch die Vorstände Mathias Geisert und Thomas Sold, für die langjährige großzügige Unterstützung der Prämierung der heimischen Wein- und Sektgüter.

 

Landesweinprämierung 2016

Mathias Geisert (2. v.l.) übergibt den Ehrenpreis des Genossenschaftsverbandes an Axel Messer, Geschäftsführer der Winzergenossenschaft Kallstadt eG (2. v.r.). Foto: Kai Mehn

Präsident Schindler und Dr. Volker Wissing, Minister für Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz, verliehen im traditionsreichen Neorenaissancebau Plaketten und Urkunden an die Betriebe mit besonders hoher Prämierungsquote für ihre Weine. 1.460 Weinbaubetriebe hatten zwischen September 2015 und Ende Juli 2016 an der rheinland-pfälzischen Landesprämierung für Wein und Sekt teilgenommen. Aus den sechs Anbaugebieten des Landes schickten sie ihre besten Erzeugnisse in das Rennen um Gold, Silber und Bronze. Insgesamt zählte die veranstaltende Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz 19863 zur Prämierung angestellte Weine und Sekte, rd. 2.000 mehr als im Jahr davor. 

431 Betriebe aus dem Anbaugebiet Pfalz hatten sich im Prämierungsjahr 2015/16 das von der Kammer mit der Prämierung verbundene Ziel, überdurchschnittliche Weinqualität zu erzeugen, zu Eigen gemacht und es mit 7.889 zur Prämierung angestellten Weinen und Sekten in eindrucksvoller Weise auch erreicht.

Neunmal im Jahr haben Weingüter, Erzeugergemeinschaften und Kellereien Gelegenheit, ihre besten Erzeugnisse von einer unabhängigen Fachjury prüfen und bewerten zu lassen. Diese vergibt im Anschluss an eine verdeckte Probe Punkte und bei entsprechend hohen Punktzahlen die Medaillen, die dann in Form einer Plakette auf der Flasche den prämierten Wein kennzeichnen und damit auf seine besondere Güte hinweisen. Bei der Prämierungsfeier in Neustadt an der Weinstraße betonte Präsident Norbert Schindler mit dem Prämierungswettbewerb werde ein gezielter Anreiz für das Streben nach bester Qualität gegeben. Staatsehrenpreise und Ehrenpreise verdienen sich Betriebe mit über Jahre konstanten Spitzenplatzierungen im Prämierungsverzeichnis.

Die Kammerpreismünze auf der Flasche hat für Präsident Schindler die Funktion eines einprägsamen Markenzeichens, mit dem der Verbraucher objektiv geprüfte Qualität und garantiert hohe Wertigkeit verbinde. Für Winzer und Kellereien sei die Kammerpreismünze damit Standortbestimmung und unmittelbare Vermarktungshilfe, für den Verbraucher Orientierungshilfe in einem großen manchmal unübersichtlichen Weinangebot.