Fusion geplant

Gemeinsam Zukunft gestalten

Um den stetig steigenden Herausforderungen an die Bankenwelt erfolgreich begegnen zu können, wollen wir unsere Zukunft gemeinsam mit der Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG gestalten. In ihren Sitzungen am 18. und 19. Oktober 2018 haben die Vorstände und Aufsichtsräte beider Banken einstimmig beschlossen, Fusionsverhandlungen aufzunehmen - mit dem Ziel, für die gesamte Kur- und Rheinpfalz "die Bank der Regionen" zu schaffen, die alle Vorteile einer großen Einheit mit der bewährten Kundennähe vor Ort vereint.

Die neuesten Informationen zu den Fusionsgesprächen

Um Sie über den Fortgang der Gespräche und Verhandlungen stets auf dem Laufenden zu halten und Ihnen das Lesen zu erleichtern, berichten wir über die aktuellsten Informationen an dieser Stelle. So sind Sie mit nur einem Blick immer auf dem aktuellen Stand.

Datum Aktualisierung
15. April 2019

Rund 300 Vertreter besuchten unsere fünf Vertreterdialoge und nutzten die Möglichkeit, mit Vorstand und Aufsichtsrat in das Gespräch zu kommen. Auch Rudolf Müller, Vorstandssprecher der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, war zu Gast und stellte sich den Fragen.

Fazit nach allen Terminen: Deutliche Zustimmung unserer Vertreter für den eingeschlagenen Weg und den zur Abstimmung stehenden Zusammenschluss!

4. April 2019 Der Entwurf des Verschmelzungsvertrages, über den letztlich die Vertreter abstimmen werden, wurde von beiden Banken einstimmig beschlossen - ein wiederum starkes Zeichen für dieses Zukunftsprojekt.
6. März 2019 Die geplante Belegung unserer Verwaltungsstandorte Speyer und Frankenthal (übergangsweise Lambsheim) steht fest.
27. Februar 2019 Über 800 Mitglieder, Vertreter und Ehrengäste besuchten unsere MitgliederForen. Fazit: Bestätigung für unseren Kurs!
31. Januar 2019

Der Name der gemeinsamen Bank steht fest:

Vereinigte VR Bank Kur- und Rheinpfalz eG

24. Januar 2019 Lambsheim soll bis zur Fertigstellung des Neubaus in Frankenthal neben Speyer Vorstands- und Verwaltungssitz der gemeinsamen Bank werden.
9. Januar 2019 Die Rubrik "Fusion" geht online.

Ihre Vorteile

Mit der angestrebten Fusion vereinen sich „auf Augenhöhe“ zwei wirtschaftlich starke Genossenschaftsbanken mit einheitlicher Motivation und Zielsetzung:

  • Wir sind unseren Mitgliedern und Kunden verpflichtet, sind uns unserer Wurzeln und regionaler Identität bewusst und begegnen proaktiv aus der noch vorhandenen Stärke heraus den Chancen und Risiken der Zukunft und Gegenwart.
  • Wir sind überzeugt, mit dieser Fusion die Positionierung des genossenschaftlichen Bankwesens in der gesamten Kur- und Rheinpfalz nachhaltig zu stärken!
  • Wir setzen uns dafür ein, dass genossenschaftliche Werte wie Partnerschaftlichkeit, Fairness und Kundennähe ihren Platz im Banking unserer Region dauerhaft behalten.

Mehr Leistung für Mitglieder und Kunden

  • Unser persönlicher Service vor Ort wird nach einer Fusion in einem noch größeren und dichteren Filialnetz für Sie zur Verfügung stehen.
  • Ihre vertrauten Ansprechpartner in Beratung und Service bleiben erhalten - mit der bewährten Flexibilität durch weitreichende Vor-Ort-Kompetenzen.
  • Da es keine Überschneidungen der bisherigen Geschäftsgebiete gibt, wird es fusionsbedingt keine Änderungen im Filialnetz geben.
  • Beratungskompetenz und Spezialwissen werden weiter ausgebaut und durch die Synergieeffekte einer Fusion noch intensiver für unsere Kunden erlebbar.
  • Durch eine deutlich verbesserte Kostenstruktur stärken wir unsere Marktposition und werden unsere Wettbewerbsfähigkeit sowohl für unsere Privat- als auch Firmenkunden weiter unterlegen und beweisen können.
  • Gleichzeitig bieten sich durch die größenbedingten Vorteile zusätzliche Möglichkeiten, in die Leistungsfähigkeit unserer persönlichen und digitalen Angebote zu investieren.
  • Der RVB-AGRARSERVICE bleibt fester und wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Bank. Durch die Zusammenarbeit mit Agrar-Spezialisten aus dem Firmenkundengeschäft der Bank werden die Leistungen sogar noch umfassender.

Stärker in der Region

  • Wir sind und bleiben eine genossenschaftliche Bank, die ihre Region kennt und nahbar und ansprechbar bleibt.
  • Durch den neben Speyer zusätzlichen Vorstandssitz in Frankenthal bleiben sowohl für Kunden als auch Mitarbeiter kurze Wege zur Geschäftsleitung im wahrsten Sinne des Wortes garantiert.
  • Wir bleiben Ihnen zuverlässiger Partner und ein Finanzdienstleister, der auch seinem gesellschaftlichen Auftrag nachkommt.
  • Egal, ob als Förderer von Kunst, Kultur, Sport oder Sozialem – wir setzen weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit mit allen Kommunen und Institutionen zur Aufwertung unseres Wirtschafts- und Lebensraumes.

Mehr Chancen für Mitarbeiter

  • Die Bank bleibt nach der Fusion langfristig ein sicherer und attraktiver Arbeitgeber. Kein Mitarbeiter wird fusionsbedingt seinen Arbeitsplatz verlieren.
  • Wir bieten qualifizierte Arbeitsplätze mit umfangreichen Sozialleistungen und tollen Karrierechancen für die Menschen in der Region.
  • Durch den Standort Frankenthal werden langfristig auch Verwaltungsarbeitsplätze für Mitarbeiter in der Region Rhein-Haardt gehalten.
  • Die beruflichen Perspektiven unserer Mitarbeiter verbessern sich, da sich neben hierarchischen vor allem auch neue fachliche Entwicklungsmöglichkeiten ergeben.
  • Wir sind weiterhin ein wichtiger und qualifizierter Ausbildungsbetrieb, der jungen Menschen einen interessanten Einstieg ins Berufsleben ermöglicht.

Die gemeinsame Bank

Wir bewerten die aktuellen Herausforderungen und Rahmenbedingungen für Banken als mittel- bis langfristige Belastungen. Durch die geplante Fusion entsteht eine wirtschaftlich starke Genossenschaftsbank, die sich im immer härter werdenden Wettbewerb bestens gerüstet sieht. Hier können Sie sich einen Überblick über das mögliche gemeinsame Institut verschaffen.

Der geplante Vorstand

Alle Mitglieder des Vorstands beider Banken werden auch nach der Fusion für die Geschicke der gemeinsamen Bank verantwortlich sein. Für eine vergrößerte Ansicht des folgenden Bildes mit Angabe von Namen und Funktionen der abgebildeten Personen klicken Sie bitte direkt auf das Bild.

Der geplante Aufsichtsrat

Der gemeinsame Aufsichtsrat soll aus allen derzeitigen Aufsichtsmitgliedern, sofern sie aus Altersgründen wählbar sind und ihre Bereitschaft erklärt haben, beider Banken bestehen. Damit würden nach jetzigem Stand 8 Aufsichtsräte unserer RV Bank zu den 12 Aufsichtsräten der Volksbank Kur- und Rheinpfalz hinzu kommen. Daneben werden paritätisch Arbeitnehmer-Vertreter im gemeinsamen Aufsichtsrat einen Sitz haben. Der Vorsitzende des neuen Gremiums wird durch die Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG gestellt. Darüber hinaus wird es zwei gleichberechtigte Stellvertreter geben, jeweils einer aus jedem Haus. Zu den bestehenden Ausschüssen, wird ein neuer Ausschuss „Agrarservice“ installiert. Hier wird die Mehrheit der Mitglieder sowie der Vorsitz durch die RV Bank Rhein-Haardt eG gestellt.

Die gemeinsame Bank in Zahlen

  RV Bank Rhein-Haardt eG Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG gemeinsame Bank
Bilanzsumme 1.187 Mio Euro 3.282 Mio. Euro 4.469 Mio. Euro
Kundenkredite 854 Mio. Euro
2.473 Mio. Euro 3.327 Mio. Euro
Kundeneinlagen 1.025 Mio. Euro 2.423 Mio. Euro
3.448 Mio. Euro
Mitarbeiter 236 + 49 im Warenbereich 513 798
davon Auszubildende 12 28 40
Kunden 55.775 130.032 185.807
Mitglieder 20.448 59.018 79.466
Geschäftsstellen 16 + 4 SB-Stellen 33 + 4 SB-Stellen 49 + 8 SB-Stellen
Warengeschäft RVB-AGRARSERVICE --- RVB-AGRARSERVICE

Das Eigenkapital der gemeinsamen Bank in Zahlen

  RV Bank Rhein-Haardt eG Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG gemeinsame Bank
Geschäftsguthaben 12.867 TEUR 18.558 TEUR 31.425 TEUR
Gesetzliche Rücklage 12.550 TEUR
47.500 TEUR 60.050 TEUR
Andere Ergebnisrücklagen 23.325 TEUR 103.920 TEUR
127.245 TEUR
Fonds für allgemeine Bankrisiken 55.230 TEUR 186.000 TEUR
241.230 TEUR
Bilanzgewinn 1.538 TEUR
7.835 TEUR
9.373 TEUR
Summe 105.510 TEUR 363.813 TEUR
469.323 TEUR

Zahlen teilweise gerundet, Stand 31. Dezember 2017

 

Das gemeinsame Geschäftsgebiet

Der persönliche Kontakt zu unseren Mitgliedern und Kunden sowie die individuelle Beratung stehen für uns auch weiterhin im Mittelpunkt. Daran ändert auch die Größe der gemeinsamen Bank nichts. Die Bank wird nach der Fusion an über 50 Standorten in der gesamten Kur- und Rheinpfalz für Sie vertreten sein. Es wird aufgrund der Fusion keine Schließungen von Geschäftsstellen geben. In den drei Regionaldirektionen Frankenthal (nach Bezug des geplanten Neubaus am Jahnplatz), Grünstadt und Maxdorf/Lambsheim werden zudem Spezialisten aus den Bereichen Firmenkundenbetreuung, Private Banking, Baufinanzierung und Immobilienvermittlung platziert sein.

Um die nachfolgende Grafik zu vergrößern, klicken Sie bitte direkt auf das Bild.

 

 

Der künftige Name der gemeinsamen Bank

Die Firmierung der gemeinsamen Bank Vereinigte VR Bank Kur- und Rheinpfalz eG mit dem Slogan „Die Bank der Regionen“ soll Ausdruck für Augenhöhe, Regionalität und Weitsicht zugleich sein. Bei der Namensfindung war uns wichtig, dass der gemeinsame Name verbindende regionale und traditionelle Elemente widerspiegelt.

Vereinigte VR-Bank Kur- und Rheinpfalz eG

Der Zeitplan

Es ist geplant, über die Fusion in den Vertreterversammlungen 2019 (am 5. bzw. 6. Juni) beschließen zu lassen. Ausführliche Informationen über die letztendliche Ausgestaltung und Beschlussvorlage erhalten unsere Mitglieder und Vertreter bereits vorab im Rahmen der MitgliederForen und Vertreterdialoge. Die wichtigsten Meilensteine auf dem Weg zu unserer gemeinsamen Bank finden Sie hier:

Datum Meilenstein Details
5. Juni 2019
Beschlussfassende Vertreterversammlung der RV Bank Rhein-Haardt eG mehr...
6. Juni 2019 Beschlussfassende Vertreterversammlung der Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG  
Herbst 2019 Juristische Fusion und Eintragung in das Genossenschaftsregister  
Herbst 2019 Technische Umsetzung der Fusion und Start der gemeinsamen Webseite  

Fragen und Antworten

Nachfolgend finden Sie Antworten auf Fragen, die sich im Zusammenhang mit der geplanten Fusion bereits ergeben haben bzw. eventuell ergeben können.

Wie lange wird eine Zusammenführung der beiden Banken dauern?

Die Aufsichtsräte haben am 18. und 19. Oktober 2018 die Vorstände der Banken mandatiert, in Fusionsverhandlungen einzutreten. Die Fusion soll 2019 vollzogen werden. Entsprechende Fusionsbeschlüsse sollen Anfang Juni 2019 in den jeweiligen Vertreterversammlungen gefasst werden. Der Verschmelzungsstichtag wäre aus verschiedenen Gründen sinnvollerweise rückwirkend der 1. Januar 2019. Der rechtliche Zusammenschluss soll mit Eintragung in das Genossenschaftsregister im Herbst erfolgen, die technische Fusion wäre ebenfalls im Herbst geplant.

 

Wer ist die übertragende, wer die übernehmende Bank?

Diese Fusion ist keine Übernahme, sondern ein Zusammenschluss zweier gleichberechtigter Partner. Aufgrund der Größenverhältnisse ist die rechtlich übernehmende Bank die Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG.

Wer übernimmt die Kosten einer Fusion? Werden die Fusionskosten auf die Kunden abgewälzt?

Die auftretenden Kosten der Fusion resultieren vor allem aus der juristisch-organisatorischen und technischen Zusammenführung. Diese werden durch Synergieeffekte aus dem gesamten Sach- und Personalkostenbereich und die Stärkung der Marktposition mehr als ausgeglichen.

Wo wird bei einer Fusion der künftige Hauptsitz der Bank sein?

Der Hauptsitz der Gesamtbank wird in Speyer in der Bahnhofstraße sein. Für die Region „Rhein-Haardt“ ist ein Vorstands- und Verwaltungssitz in Frankenthal geplant. Hier werden Teile der Verwaltung der neuen Gesamtbank angesiedelt sein. Zudem wird es ein Vorstandsbüro von Herrn Geisert geben, der auch nach der Fusion Ansprechpartner des Vorstandes für die Region „Rhein-Haardt“ sein wird.

Lambsheim soll bis zur Fertigstellung des Neubaus in Frankenthal neben Speyer Vorstands- und Verwaltungssitz der gemeinsamen Bank werden.

Wird die Bank Filialen schließen?

Die RV Bank Rhein-Haardt eG und die Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG bleiben auf jeden Fall in der Fläche präsent. Zudem können alle Kunden beider Banken alle Filialen der gemeinsamen Bank nutzen.

Die Geschäftsgebiete der beiden Banken überschneiden sich nicht, es gibt also keine doppelten Präsenzen im gleichen Ort. Fusionsbedingte Filialschließungen wird es nicht geben.

Was geschieht mit den Kontonummern?

Zunächst mit dem rechtlichen Vollzug der Fusion nichts.

Für die technische Zusammenführung der RV Bank Rhein-Haardt eG und der Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG, voraussichtlich im Oktober 2019, werden wir den erforderlichen Umfang der notwendigen Umstellungen zu gegebener Zeit prüfen. Dabei versuchen wir, die Anpassungen so gering wie möglich zu halten. Entsprechende Informationen geben wir Ihnen an dieser Stelle zeitnah bekannt. Vollumfängliche Unterstützung bei etwaigen Änderungen ist jedoch garantiert.

Was passiert mit den Debitkarten und Kreditkarten?

Die von der RV Bank Rhein-Haardt eG ausgegebenen Debitkarten (girocard) müssen ausgetauscht werden. Diesen Austausch werden wir zeitnah nach der technischen Fusion für unsere Kunden kostenfrei durchführen. Kreditkarten können weiterhin verwendet werden.

Ändern sich durch die Fusion die Gebühren und Konditionen?

Grundsätzlich werden bereits geschlossene Verträge durch die neue Bank unverändert fortgeführt. Fest vereinbarte Konditionen bleiben ebenfalls für die vertraglich festgelegte Laufzeit erhalten.

Variable Gebühren und Konditionen werden im Zuge der Fusion vereinheitlicht. Wesentliches Ziel der Fusion ist es, durch Synergieeffekte und Einsparungen Ihnen künftig noch attraktivere Konditionen anzubieten und Erhöhungen zu vermeiden.

Gibt es Änderungen bei den Geschäftsguthaben und der Dividende?

Da sich die Regelungen zu den Geschäftsguthaben in den Satzungen der beiden Banken unterscheiden, wird es eine Angleichung geben. Über die Details informieren wir Sie, sobald ein entsprechender Beschluss gefasst wurde.

Die Entscheidung über die Höhe der Dividende liegt bei der Vertreterversammlung. Die erste Vertreterversammlung der neuen Bank wird im Jahr 2020 stattfinden und über die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 entscheiden.